Kunst- und Kulturverein Loretto

Über den Kunst & Kulturverein Loretto

Vom Dorf fürs Dorf wollen wir vom Kulturverein Aktivitäten und Angebote im Dorf ins Leben rufen und fördern. Die Kreativität darf geweckt, und der Horizont erweitert werden, sei es durch Musik, Bildende Kunst, Poesie, Kulinarisches oder historische Beiträge, etwa in der Befassung mit der Geschichte Lorettos. 

Unsere Tätigkeit soll Würze in unser aller Leben bringen, und hier gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Dahingehend möchten wir Alle einladen, Anregungen einzubringen oder auch mitzuwirken. Wir freuen uns auf Ideen und Beiträge für ein buntes und bereicherndes Miteinander!  

Der Vorstand des Kulturvereins freut sich auf zahlreiche Aktivitäten mit frischem Wind und neuen Mitgliedern. Thomas Graf als Obmann sowie Robert  Kitlizka, Natascha Ladics-Tichy, Eva Schraufstädter, Martina Stöffelbauer, Nadine Pitschmann, Sandra Nagy und Melanie Windberger gestalten federführend mit. 

Geplante Veranstaltungen

Kulturspritzer am Kirtag

Terminaviso

Kirtags-Freuden

15.08.2026

Kirtags-Freuden

15.08.2026

Etwas abseits des Kirtag-Trubels können kalte Drinks und lauschige Musik vor Hauptplatz 18 genossen werden. 

Kultur(Geschichte) und Kurioses in und um Loretto

Auf facebook, Instagram und auch hier sammeln wir Beiträge und sind gerne offen auch für euer Wissen!

Heute in der Augustinerkirche (Nähe Albertina), wo das Vorbild der 1. Lorettaner Wallfahrtskapelle, die Loretokapelle, als Herzgruft der Habsburger besondere Bedeutung erlangte. Noch heute sind in der Kapelle 54 unterschiedliche Urnen mit Herzen von Herrschenden aus der Habsburgerdynastie (1273-1918) zu sehen.

Im Jahr 1644 wurde vom Freiherrn Hans Rudolf von Stotzingen am Vorplatz der heutigen Basilika, wo sich heute die Mariensäule „ Mater Dolorosa“ befindet, eine Wallfahrtskapelle errichtet. Klostergebäude und Kirche folgten erst später. Als Vorbild für die erste Kapelle galt die Loretokapelle der Wiener Augustinerkirche

Auf den Kreinäckern (vom Friedhof Richtung Leithaprodersdorf) stand zur Römerzeit (Christi Geburt bis 400 nach Chr.) ein Gutshof (Villa Rustica). Auch davon sind noch Fragmente und Fundstücke in der Gemeinde zu sehen.

Die ältesten historischen Funde in Loretto stammen aus der Jungsteinzeit (10000 v. Chr. – 2200 v. Chr.). So wurden auf dem Ried "Ochsenstand" (westlich vom Tennisplatz) Steinbeile einer Bauernsiedlung gefunden. Weitere Funde aus Epochen v. Chr. zeugen von einem Gräberfeld mit 135 Bestattungen mit zahlreichen Grabbeigaben. Einige Fundstücke können am Gemeindeamt besichtigt werden.

Der Briefbomben-Attentäter Franz Fuchs versetzte in den 90er Jahren ganz Österreich in Angst. Ein Ermittlungsansatz damals war die Verwendung von 7 Schilling Marken welche die Basilika von Loretto abbildeten, die der Attentäter für die Briefbomben verwendete.

Vor 350 Jahren herrschte in Frankreich der Sonnenkönig Ludwig XIV, komponierte Vivaldi die 4 Jahreszeiten und war Barock in Mitteleuropa angesagt. Und genau zu dieser Zeit wurden die alten Linden in Loretto gepflanzt, die sind nämlich auch schon 350 Jahre alt.

Schon gewusst, dass auch in der Wiener Karlskirche ein Stück Loretto steckt? Der Lorettaner Richter und Steinmetz Johann Georg Deprunner (gest. 1740) fertigte die Tamboursäulen der Kuppel aus Steinen aus Loretto. Er wirkte auch am damaligen Neubau von Schloss Schönbrunn mit.

Der Dorfanger wurde in frühen Tagen rege bewirtschaftet. So tummelten sich Enten, Hühner, Gänse und anderes Nutzvieh der angrenzenden Häuser darauf. Die Wiese erhielt dadurch besondere Pflege und Düngung, wodurch sich der Rasen speziell entwickeln konnte. Er gilt als besonders resistent gegen Trockenheit und Kälte mit guter Regeneration und wurde deshalb gezielt vermehrt. Noch heute kann man das „Loretta Saatgut“ in den Märkten kaufen.

Sein Haus aus Steinen zu erbauen galt früher als Privileg der Reichen. STEINREICH, auf das sich der Ausdruck bezieht, waren damals nur wenige, zumeist konnten sich die Bürger nur Behausungen aus Lehm und Holz leisten.

GERADE NOCH DIE KURVE KRATZEN kann man in Loretto direkt vor der Basilika. Der Ausspruch stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf den Schutzstein, hier am Fuße des Rundbogens. Um Hausecken und Baulichkeiten vor Beschädigungen durch Wagenräder und Fuhrwerke zu schützen, wurden diese angebracht und finden sich noch heute an vielen Stellen im Ort, etwa auch in der engen Durchfahrt vom Anger Richtung Friedhof.

ZIRKEL und WINKEL deuten in ihrer Symbolik auf die Loge der Freimaurer hin. Diese Symbole stehen unter anderem für Gemeinschaft, moralische Werte, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. In früheren Zeiten, gerade als die Walz unter den Zünften noch weit verbreitet war, deuteten vielfach Schilder und Mauersteine auf die Bewohner hin, in diesem Fall auf die Tischlerei, da auch ein Hobel darunter ist. So ist obiger Stein in der Fassade an Hauptplatz 1 in Loretto heute noch Zeuge dieser Zeit bzw. wurde er aufgrund der Datierung wohl so weiter übertragen.

Der Ausspruch ES BRENNT MIR UNTER DEN NÄGELN stammt ebenso aus dem Mittelalter. In früheren Zeiten befestigten sich Mönche Kerzen auf den Daumennägeln, um im Gebetsbuch lesen zu können. Dauerte die Messe zu lange, galt es sich zu beeilen um sich nicht zu verbrennen. Noch heute steht der Ausdruck für gebotene Eile.

Veranstaltungs-Rückblick 2026

Schön dass wir viele Momente bereits teilen konnten, hier ein paar Erinnerungen und Berichte darüber

Werde Teil davon!

Alle sind eingeladen sich aktiv zu beteiligen, um so auch ein möglichst breites und buntes Spektrum anbieten zu können. Wer keine Gelegenheit dazu findet, kann uns auch gerne finanziell unterstützen.
IBAN: AT86 3300 0000 4020 7698
Vereinsnummer: 1500755912

Kontakt

Email

kunstundkulturloretto@aon.at

Telefon

0664/1901728

Addresse

Loretto, Rosengasse 6 

Wir freuen uns auf Ideen und Mitwirken, vom Dorf fürs Dorf!